Falsche Farbe

E Scooter green 1

Eigentlich steht ja grün für Fortschritt, Weiterkommen und Hoffnung.
Jetzt im Winter, wenn man morgens früh zur Arbeit geht oder abends zum Einkaufen, leuchten einem die grünen Lichter der meist kreuz und quer abgestellten E-Scooter ins Gesicht. Besser wäre es, im Dunkeln ein rotes Licht leuchten zu lassen, sozusagen als Warnung vor der Stolperfalle. Das ist gerade im Westend mit den meist engen Strassen ein ziemliches Problem.

E Scooter green 2
E-Scooter in der Bergmannstrasse


Die meisten Passanten sehen ja diese merkwürdigen Gefährte mehr als Strassenhindernis an als ein modernes Verkehrsmittel. So wird einem von vornherein der Einstieg und die Benutzung dieser an sich recht sinnigen technischen Weiterentwicklung vergällt. Hätte doch das kleine wendige Ding das Potential, einiges an Autoverkehr aus den engen Stadtteilen rauszubringen. Als individuelles Verkehrsmittel für eine „Zwischenfahrt“ als Zubringer zum Zug oder zur S-Bahn wäre es ja ideal. Die Dinger sind schnell und, im Gegensatz zum Rad, kommt man nicht verschwitzt ins Büro. Trainerte Radfahrer werden über solche Aussagen eher schmunzeln, aber es ist ja nun mal nicht jeder so sportlich.
Leider schaut die Realität so aus, dass die E-Scooter vor allen Dingen als „Funmobil“ genutzt werden.

„Dann haben die sich auf einem Raum breitgemacht, der eigentlich für etwas ganz Anderes gedacht war und benötigt wird – nämlich fürs Gehen und Stehen und so weiter. Die sind jetzt zu Parkräumen, Abstellräumen und Unfallräumen für Elektro-Roller entwertet worden. Und damit haben diese Geräte mehr bestehende Mobilität vernichtet, als sie neue geschaffen haben. Stimpel kritisiert vor allem den Umgang mit den Leih-Elektro-Rollern. „Die Verleiher wollen sich’s bequem machen und mit den Geräten überall sichtbar sein. Und die Kunden werfen ihre Geräte hin, wo es ihnen gerade passt.“……

Nur drei Prozent der Befragten gaben an, den Elektroroller für Arbeitswege oder Erledigungen zu nutzen. Die Hälfte wäre sonst zu Fuß gegangen, ein knappes Drittel hätte den öffentlichen Nahverkehr benutzt und nur vier Prozent ließen für den Scooter das eigene Auto stehen. Als die Scooter aufkamen, galten sie als sinnvolle Alternative für die urbane Mobilität: Denn Städte suchen dringend nach neuen Verkehrskonzepten, weil Straßen verstopft sind und Staus immer länger werden, weil die Luft schlecht ist und die menschengemachte Erderwärmung fortschreitet.

Quelle : Deutschlandfunk, Kontroverse über E-Scooter, 11.08.2021 von Marlene Thiele

Ladeflächen

E Auto Ladeplatz
öffentlicher Ladeplatz in der Ganghoferstrasse für E-Autos

Ladeflächen

Man weiss nicht, wie lange der BMW I3 da schon steht und den Ladeplatz an der Ganghoferstrasse blockiert. So wird es jedenfalls nichts mit der Verkehrswende. Anstelle des grünen Lichts sollte es hier eher rot blinken, damit jedem dieses unsolidarische Verhalten auffällt. Und der Blockierer sollte bei zu langem Parken dort zur Kasse gebeten werden. In der Theorie darf auf diesen Plätzen zwar kein Verbrenner stehen, in der Praxis aber steht hier über Nacht alles Mögliche, bloss kein Elektroauto. Ich geh da nämlich jeden Morgen vorbei zur Arbeit.

westend skyline

Bahnterasse
Bahnterasse (zum Vergrössern klicken)

Man kann Einiges im Westend unternehmen ohne Geld.
Neben den Berühmtheiten wie die Bavaria gibt es auch Orte, die nicht so bekannt sind. Zum Beispiel der Bahndamm am Max-Friedlander-Bogen. Allerdings ist es erst abends vor der beleuchteten Skyline der Hightechfirmen auf der anderen Seite so richtig glitzernd urban. Und im Winter kann man den kleinen Spaziergang auch nicht so richtig geniessen.
Am Besten fährt man mit der 18’er zur Haltestelle Schrenkstrasse und quert dann die Ampel stadteinwärts auf der linken Seite. Dann nach 10 Metern rechts sieht man schon die Skyline und die schimmernden Bahngleise. Am Ende der Strasse biegt man nach rechts ab und geht immer ganz nahe am Geländer lang Richtung Hackerbrücke und geniesst diesen interessanten Ausblick. Auf jeden Fall sollte man sich die Muße gönnen, eine Weile auf eine der Bänke am Wegesrand Platz zu nehmen und dem Zugverkehr zum Münchner Hauptbahnhof zuzuschauen. Es lohnt sich und man kann darüber sinnieren, wohin die Züge fahren, an die letzte Reise denken und etwas Fernweh hochkommen lassen…..
Wenn man genug geträumt hat, geht man weiter und verlässt die Bahntrasse hoch zur Hackerbrücke.

Die sinnlose Treppe

KPMG-Treppe
KPMG-Treppe

Wenn man das Erstemal vor diesem Kunstwerk steht, kommt man ins Grübeln, was das denn soll? Eine Treppe, die in die Höhe und dann wieder in die Tiefe führt ohne Möglichkeit, am Ziel auszusteigen und den Treppenbesteiger dazu zwingt, sich endlos im Kreis zu drehen…. Von daher hätte der Name „Umkreisung“ anstatt „Umschreibung“ vielleicht besser zu dem Objekt gepasst? Na ja, eine Umschreibung ist es übertragenen Sinne dann doch auch, weil das Ganze ja irgendwie nicht fassbar ist und man mit den nackten technischen Beschreibungen, (Doppelhelix und so weiter), den Sinn nicht erfassen kann.


Leider kann man die Treppe nicht betreten und diese Gedanken, die einen unweigerlich beim Betrachten dieses merkwürdigen Objekts überkommen, in der Praxis überprüfen. Ich persönlich finde den Ort dieses zum Nachdenken anregende Kunstwerks eher schlecht gewählt. Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wie die KPMG, die ja noch in den umgebenden Büroräumen residiert, soll ja effektiv und zielgerichtet arbeiten und sich nicht sinnlos im Kreis drehen. Oder ist das Wirken eines solchen Unternehmens dann doch sinnlos? Vielleicht kommt ja nach dem baldigen Auszugs der KPMG ein Unternehmen in dieses Gebäude, das besser zu der Treppe passt…

Fragen über Fragen, die man am Besten am Wochenende für sich im Stillen beantwortet, wenn das Gebäude weitgehend leer steht und man die schönen Bänke am Eingang des Innenhofs in Ruhe besetzen kann. Auf jeden Fall bietet die Treppe ein lohnendes Motiv für Fotografen aller Art, die hier in Ruhe verschiedene Blickwinkel und Einstellungen ausprobieren wollen. Wenn man mit der U4/U5 am Ubahnhof Schwanthalerhöhe angekommen ist, geht man dem Schild Richtung Georg-Freundorferplatz entlang und dann hoch zum Ausgang Richtung Ganghoferstrasse. Nach ca. 150 Metern die Ganghoferstrase entlang auf der linken Seite sieht man dann im Hof der KPMG das Kunstwerk.

apokalyptische Ansicht
apokalyptische Ansicht

Postfrust

Schmuckrosette alte Post Bergmannstrasse
Schmuckrosette alte Post Bergmannstrasse

Die Menschen regen sich über Vieles auf.
Leider oft nicht über das, worüber sie sich aufregen sollten. Zur Zeit regen sie sich über die Coronamassnahmen auf….. Dabei gibt es Dinge, die viel schlimmer sind. Nämlich die Privatisierung ehemaliger staatlicher Aufgaben. Das geht schleichend voran. Wie man auf dem Bild erkennen kann, war die Post mal ein staatliches Amt, welches sich zur Aufgabe gemacht hatte, jedem Bürger Post und Pakete pünktlich zu bringen und es ihm gleichzeitig zu ermöglichen, diese ohne grosse Wege und Aufwand seinerseits auf die Reise zu schicken. Diese Aufgaben erledigten gewissenhafte Beamte, die weitgehend unabhängig von einer wirtschaftlichen Planung waren. Jeder Stadteil hatte ein Postamt wie das in der Bergmannstrasse, grössere sogar mehrere. Was ist daraus geworden?

Postfrust
ehemaliger Briefmarkenautomat Post Bergmannstrasse

„Schlichtweg entsetzt ist man im Bezirksausschuss über diese Entwicklung. Die Schließung, so argumentiert das Gremium im Antrag an den Oberbürgermeister und seine beiden Stellvertreterinnen, bedeute für die 30 000 Bewohner und Bewohnerinnen der Schwanthalerhöhe „eine massive Verschlechterung der Versorgungssituation mit Briefen und Paketen.
Treffe ein Zusteller die Adressaten nicht an, müssten Briefe und Pakete zumeist im Postverteilzentrum an der Arnulfstraße abgeholt werden. Besonders für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen sei dies eine unzumutbare Belastung.“

Quelle : Süddeutsche Zeitung vom 15.01.2021, Autorin Andrea Schlaier

Und weiter :

„Beim Stichwort „Wirtschaftlichkeit“ wittern die Lokalpolitiker im Bezirksausschuss außerdem noch einen ganz anderen Verdacht: eine einträglichere Wertschöpfung der Immobilie, in der seit den 1920er Jahren ein Postamt betrieben wird. Deshalb hat das Gremium bereits im vergangenen Dezember das städtische Referat für Stadtplanung und Bauordnung aufgefordert, für das Gebäude eine Veränderungssperre zu erlassen, um, wie es heißt, „Spekulationen mit einer anderen, lukrativen Nutzung des Anwesens einen Riegel vorzuschieben“. Man verliere, so konstatiert der BA, einen Laden des täglichen Bedarfs nach dem anderen, aber nicht wegen neuer Einkaufszentren, „sondern weil zum Beispiel Eigentümer und Vermieter mehr Geld bekommen, wenn sie statt an einen Schreibwarenladen an einen Faltgrillladen vermieten“. Das Verschwinden der Post sei dann das Tüpfelchen auf dem i.“

Quelle : Süddeutsche Zeitung vom 15.01.2021, Autorin Andrea Schlaier
Post Theresienhöhe
Post Theresienhöhe
Post Holzapfelstrasse
Post Holzapfelstrasse

Hier müssen jetzt also 30000 Bewohner des Viertels ihre Pakete abholen, sofern, was fast normal ist, sie nicht angetroffen werden. Lange Schlangen und Wartezeiten sind angesichts der Enge der Läden vorprogrammiert und an der Tagesordung. Man bedenke, dass in diesen Lottoannahmestellen neben den kleinen selbstständigen Besitzern 450,-€ Kräfte arbeiten, auf deren Schultern die nun ehemals hoheitlichen Aufgaben ruhen. Mir ist es selber schon öfters passiert, dass ich zur Arnulfstrasse musste, weil die Packstationen schlichtweg keinen Platz mehr hatten und überlastet waren.


Ganz stolz verkündet dabei der DHL-Konzern seinen Gewinn :

„Konzern knüpft an Rekordergebnis in 2020 an: EBIT im ersten Quartal 2021 auf 1,9 Milliarden Euro mehr als verdreifacht, Konzerngewinn steigt auf 1,2 Milliarden Euro“

Quelle : Pressemitteilung der DHL 05.05.2021

Ja klar, Beamte sind besser bezahlt worden als Hilfskräfte der Privatwirtschaft…. Zynisch gesagt, kann man froh sein, dass wir immerhin noch eine unabhängige Polizei, Justiz und eine funktionierende Wasserversorgung der Stadtwerke München haben.

Geschlossen
Geschlossen


Über die Verdrängung

Dönerhaus 2016
Dönerhaus 2016

Das ist ein Bild vom ehemaligen „Dönerhaus“ in der Schwanthalerstrasse, welches symptomatisch für die Vorgehensweise der Spekulanten ist bzw. in diesem Fall war. Anstelle das Objekt zu sanieren und den in München dringend benötigten neuen Wohnraum zu schaffen, stand es jahrelang leer. Der Eigentümer hat auf einen höheren Verkaufspreis spekuliert und damit letztendlich Erfolg gehabt. Die neuen Eigentümer wollen nun anstelle neuen Wohnraums ein Aparthotel dort errichten.

„“Ein B&B für Besserverdienende“ konstatierte Dominik Lehmann (Linke) trocken die Entwicklung in der jüngsten Bezirksausschusssitzung. „Nicht das, was das Viertel braucht.“ Die stellvertretende Bezirksausschuss-Vorsitzende Ulrike Boesser (SPD) erinnerte daran, dass dem ehemaligen Hausherrn ein Hotel an der Stelle schon vor zwölf Jahren genehmigt worden sei. „Auch wenn dort jetzt kein Hotel gebaut werden würde, bei dem Preis, den der neue Eigentümer gezahlt hat, wäre es auch nie preisgünstiger Wohnraum geworden.“

Quelle : SZ vom 23.10.2020 von Andrea Schlaier, Schwanthalerhöhe
Wohnraum für Alle
Wohnraum für Alle

Ich bin immer wieder verwundert, wie wenig das die Leute dann doch interessiert bzw. wie wenig sie sich darüber öffentlich äußern und ihre Stimme dagegen erheben. Ist dann mal die Möglichkeit dazu gegeben, kommt ein kleiner Haufen zusammen, bestehend aus den Organisatoren und zufällig stehengebliebenen Passanten. Dabei ist das Problem erdrückend und betrifft jeden, der Monat für Monat seine Miete in München zusammenkratzen muss. Warum ist das so? Resignation und das Gefühl der Machtlosigkeit scheint die Antwort darauf zu sein. Und so dreht sich dann die Spirale weiter. Der Einzelne sieht darin sein persönliches Problem und zieht irgendwann weg, dahin, wo es günstiger ist. Als Folge davon wird der frei gewordene Wohnraum wiederrum luxussaniert und sehr gut verdienenden Fach-und Führungskräften angeboten, die über ein Einkommen von jenseits der 100000,- € p.a. verdienen. Das klingt viel, ist aber angesichts der eigentlichen Vorgabe, dass die Wohnkosten nicht mehr als 30% des Einkommens betragen sollten, eine durchaus realistische Zahl.

Was kann der Einzelne dagegen unternehmen? Zunächst mal nicht viel. Das Wichtigste wäre die Erkenntnis der Bürger, dass dieses Problem eben nicht individuell zu lösen ist.

Über die Bavaria

Bavaria schaut über die Theresienwiese

Das berühmteste Bauwerk, welches bei uns im Westend steht, dürfte die Bavaria sein. Man kann über die Bavaria nun viel nachlesen und aus Quellen zitieren, je nach Wissensdurst und Interesse. Das Interessante daran ist ja, dass man als Tourist meistens über die Sehenswürdigkeiten einer Stadt mehr Bescheid weiss als die Bewohner selber. Daher hier nur ein paar Stichpunkte, die für sich aber schon beeindruckend sind:

„In der bildenden Kunst kann die kolossale Bronzestatue in München als bekannteste und zugleich monumentalste Darstellung der Bavaria gelten. Sie wurde im Auftrag von König Ludwig.1 (1786–1868) in den Jahren 1843 bis 1850 errichtet und steht in baulicher Einheit mit der Ruhmeshalle am Rande der Hangkante oberhalb der Theresienwiese.

Nach den barocken Kolossalstatuen des 17. Jahrhunderts ist sie das erste Beispiel ihrer Art aus dem 19. Jahrhundert und seit der Antike die erste Kolossalstatue, die gänzlich aus gegossener Bronze besteht. Sie war und ist eine technische Meisterleistung.“

Quelle : Wikepedia

Ich denke, das sollte einem schon bewusst sein, wenn man sich diesem imposanten Gesamtensemble der Architektur, in Verbindung mit der Ruhmeshalle, nähert.

Im Übrigen ist es aber nunmal so, dass für den gewöhnlichen Bewohner des Westends die Bavaria ein Treffpunkt oder ein Ziel für den Sonntagsnachmittagsspaziergang ist. Man lebt mit der Kultur.

sitzende Menschen an der Bavaria
unter dem Lorbeerkranz

Wenn man hier oben sitzt, hat man (manchmal) einen wunderbaren Ausblick über die Theresienwiese auf die Silhouetten der Isarvorstadt. Es gibt wenige Orte in der dicht bebauten Großstadt, von denen der Blick so ungehindert schweifen könnte wie von hier……..,

Blick zur Frauenkirche
Blick zur Frauenkirche

wenn die Stadt München, immerhin eine der reichsten Städte Deutschlands, eine ihrer imposantesten und weltbekannten Orte, nämlich die Theresienwiese, nicht so lieblos behandeln würde. Momentan zu Coronazeiten mag man das ja noch verstehen, aber ein solcher Anblick wie folgt bleibt einem auch oft zu anderen Zeiten leider nicht erspart……

Panorama
Panorama von der Bavaria Dezember 2021 „Theresienwüste“

So richtig schön ist es eigentlich nie.

leere Theresienwiese
„leere Theresienwiese“

Macht nichts, die Menschen hier machen das Beste draus.

Hund mit Herrchen
Hund mit Herrchen

Die Ruhmeshalle

Die Ruhmeshalle befindet sich direkt hinter der Bavaria und ist im Winter verschlossen. Auch dazu sollte man das historisch Notwendigste wissen:

„Die Ruhmeshalle ist eine von Leo von Klenze im Auftrag König Ludwigs I. von Bayern entworfene, dreiflügelige dorische Säulenhalle auf einer Isarhangkante oberhalb der Theresienwiese in München. Sie wurde in den Jahren 1843 bis 1853 zusammen mit der Statue der Bavaria erbaut und bildet mit ihr eine bauliche Einheit. Das Ensemble wird von einem Teil des Bavariaparks umschlossen. Die Halle ist 68 Meter breit und 32 Meter tief. Sie hat eine Dachtraufenhöhe von 16 Metern und steht auf einem 4,3 Meter hohen, leicht geböschten Sockel. Das Dach wird von 48 frontalen Säulen (Höhe 6,95 Meter, Durchmesser 1,25 Meter) und der Rückwand getragen. Erbaut wurde die Halle aus Kelheimer Kalkstein.König Ludwig wollte mit ihrem Bau und den darin ausgestellten Büsten bedeutender Personen aus Bayern – insbesondere auch aus den erst um 1800 zu Altbayern hinzugekommenen „Stämmen“ Pfalz, Franken und Schwaben – eine Selbstdarstellung Bayerns vermitteln. In Verbindung mit der monumentalen Bavaria-Statue legte er es darauf an, die „kulturelle neubayerische Dignität“ anzuerkennen und „sie für den Rang des neuen, gesamtbayerischen Staates fruchtbar zu machen“. Die Widmung lautete: „Als Anerkennung bayerischen Verdienstes und Ruhmes ward diese Halle errichtet von Ludwig I., König von Bayern“.

Quelle: Wikepedia
der Anlass
Opa vom „Kini“
Ruhmeshalle 1
Ruhmeshalle mit Büsten

Touristen findet man natürlich auch hier.

Touristen
Touristen in der Ruhmeshalle

Die Kassetten an der Decke sind wirklich sehenswert.

Ruhmeshalle 2
Ruhmeshalle Decke und Bavaria

Spezielles

Eigentlich sollte man hier, in der Nähe der Augustiner Brauerei, kein Fremdbier trinken dürfen. Die Bavaria ist aber gnädig und der Frevler wird nicht mit dem Schwert bestraft, was er eigentlich verdient hätte.

Fremdbier
Fremdbier
Bavaria mit Schwert
Bavaria mit Schwert

Die sportlichen Regionalkonflikte innerhalb von München werden an jedem Ort ausgetragen. Das Westend ist eigentlich neutraler Boden, aber : Es gibt eine Sektion Westend des FC-Bayernfanclubs. -> Sektion Westend

FC Bayern
FC Bayern

Die Sockel des Bauwerks bestehen aus Kalksteinquadern, in deren Ritzen sich immer wieder Flugsamen verfangen und so für einen kleinen optischen Aufheller sorgen.

Natur
Kraut

So oder ähnlich dürfte die Bavaria in Millionen Fotobüchern von Touristen aus der ganzen Welt landen.

Tourist mit Kamera
Picture in picture

Man kann im Frühling und Sommer die Bavaria auch von innen besuchen. Das ist wirklich phänomenal und ein Erlebnis, leider nichts für Menschen mit Klaustrophobie.

Innen
In der Bavaria

Und wenn man dann den Aufstieg geschafft hat, hat man bei schönem Wetter einen sehenswerten Ausblick auf die Stadt und die bayerischen Alpen. Man sieht sozusagen mit den Augen der Bavaria.

Blick aus dem Auge

Blick aus der Bavaria gegen Süden

Manche nutzen die Absperrungen und Gitter, die das Bauwerk schützen, kreativ.

Sport ist Mord
Sport ist Mord

Die Meisten aber geniessen einfach diesen schönen Ort für ihr Feierabendbier oder einen kleinen Ratsch. So soll es sein.

Ratsch an der Bavaria
Ratsch an der Bavaria

Feierabend an der Bavaria
Feierabend auf der Bavariatreppe

Hoffentlich darf die Bavaria nächstes Jahr wieder auf die Wiesn schauen.

Bavaria von der Ruhmeshalle
Bavaria von der Ruhmeshalle aus
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